Sondervorlesungen


50 Jahre Grund­la­gen­for­sch­ung am CERN, dem europäischen Labor für Teilchenphysik




Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des euro­pä­ischen Labors für Teilchenphysik, CERN in Genf, lädt das Exzellenzzentrum für Ele­men­tarteil­chen­physik und Astroteilchenphysik, CETA, der Uni­ver­sität Karlsruhe zu einer Sonderveranstaltung für die in­ter­es­sier­te Öffentlichkeit ein.

Zeit und Ort:
Montag, 4. Oktober 2004, um 17:00 Uhr,

Gaede-Hörsaal der Universität Karlsruhe,
(Geb. 30.22) Engesserstr. 7


Vortragende:

Prof. Dr. M. Feindt
Prof. Dr. T. Müller

Prof. Dr. G. Quast
Prof. Dr. D. Zeppenfeld


Programm:



Seit seinen Anfängen in den fünfziger Jahren wid­met sich CERN der Erforschung der Struktur der Materie und der Klärung der Eigenschaften der fun­damentalen Wechselwirkungen zwischen ih­ren Bau­steinen. Heute ist CERN das weltweit größ­te Teil­chenphysik-Labor und zieht mit se­inen großen Be­schleu­nigeranlagen Wis­sen­schaftler aus aller Welt an. Physiker aus Karls­ruhe waren und sind eng am For­schungs­pro­gramm des CERN beteiligt.



Der mit starker Beteiligung aus Karlsruhe im
Aufbau befindliche CMS-Detektor am LHC
.


Ab 2007 soll der neue Beschleuniger des CERN, der Large Hadron Collider (LHC), Protonen mit bisher un­erreicht hohen Energien zur Kollision bringen. In diesem „Mini-Urknall im Labor“ wird eine Vielzahl von Ele­men­tarteilchen produziert, die von großen Nach­weis­ap­pa­raturen registriert werden. Physiker der Uni­ver­sit­ät Karls­ruhe sind beim Aufbau eines dieser De­tektoren (CMS) beteiligt und widmen sich der Vor­bereitung der Analyse des enormen Da­ten­stro­ms, den die Ex­pe­ri­mente liefern wer­den. Er­war­tet wer­den Ant­worten auf Schlüs­selfragen aus Teil­chen­physik und Kos­mo­lo­gie.