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Evaluation des Praktikums „Klassische Physik“

(kommentiert vom Praktikumsleiter)


->home                                                                                            letztes update: 31. Jan. 2013

WS12/13: Evaluation-P1 (Diagramm, kursweise)

Der hohe Arbeitsaufwand ist auch in diesem Semester die am häufigsten genannte Klage. Einige Studenten schlagen vor, die Anzahl der Versuch zu reduzieren. Auch der Wunsch nach einem Blockpraktikum in den Semesterferien wird geäussert. Der Wunsch nach zwei Vorbereitungsmappen pro Gruppe wird nur noch selten (einmal) genannt. Da macht sich wohl die Schriftensammlung auf diesen Web-Seiten positiv bemerkbar. Allerdings wurden einige Literatursammlungen als zu umfangreich kritisiert – im Bachelor Studiengang fehlt bei vielen die Zeit um weiterführende Literatur zu lesen.

An zwei Betreuern wurde Kritik geäussert was das Engagement angeht – diese habe ich im direkten Gespräch weitergegeben und mir das Versprechen zur Besserung eingeholt. (-> Auch die Betreuer können einiges im Praktikum lernen.) Im Wesentlichen gab es aber sehr positive Kommentare zu den Betreuern. Eine ganze Reihe wurde konkret als „gute Betreuer“ tituliert, und die Frage nach der Qualität der Betreuer wurde mit „sehr gut“ beantwortet.

In diesem Semester wurden ein dritter Pendel- und zwei neue Elastizitätsversuche zum ersten mal in Betrieb genommen. Beide sind sehr positiv bewertet worden. Auch ein dritter Kreiselversuch ist neu im Praktikum. Wegen der großen Studentenzahlen wurde der Kreiselversuch vom P2-Praktikum ins P1-Praktikum umgesiedelt und hier wurde er auch sofort als beliebtester Versuch genannt. Er erfordert etwas Experimentiergeschick (= nicht langweilig), die Messergebnisse stimmen recht gut mit der Theorie überein (= ist cool) und ausserdem kann man verblüffende Effekte beobachten (= macht Spass).  --  Auf der anderen Seite der Beliebtheitsskala rangiert der Transistorversuch. Möglicherweise ist es im dritten Semester noch zu früh, ein elektronisches Bauteil so detailliert unter die Lupe zu nehmen. Allerdings zeigt die praktikumsinterne Umfrage vom letzten Wintersemester, dass der Transistorversuch absolut gesehen nicht so schlecht gegenüber den anderen Versuchen dasteht.

SS12:   Evaluation-P2 ( Diagramm, kursweise )         (Die Auswertung der praktikumsinternen Umfrage)

Mehrere Studenten fanden das P2-Praktikum besser als P1. Offenbar sind die Versuche „interessanter“ bzw. „näher an der Vorlesung“. Da alle Teilnehmer ja schon durch das P1-Praktikum mit den Abläufen vertraut waren, wurde auch der Zeitwaufwand nicht mehr ganz so vernichtend angeprangert.

Erfreulich fand ich, dass der neue Versuch „Photoeffekt“ überwigend gut bei den Studenten angekommen ist – mir ist natürlich klar, dass hierfür die Kürze der Durchführungszeit keine unwesentliche Rolle spielt J.

Es wurden leider auch einige (wenige) Betreuer kritisiert mit denen ich ein persönliches Gespräch führen werde. Im wesentlichen war man aber mit dem Engagement der Betreuer zufrieden, und die impliziten Belobigungen werde ich weitergeben.

Es ist ein interessantes  Phänomen, dass die Geräteaustattung bei der Frage nach dem Alterszustand  mit grosser Beharrlichkeit in Richtung „veraltet“ bewertet wird. Auch die Häufigkeit der Defekte wird von den Studenten stärker empfunden als von mir bzw. vom Technikerteam. Während leere Batterien und durchgebrannte Sicherungen aus meiner Sicht zum Experimentieralltag gehören (und keine „Defekte“ sind), muss ich den Ausfall des Hohlraumstrahlers in der letzten Praktikumswoche als „grösseren Defekt“ einordnen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind inzwischen die meisten Vorbereitungsmappen „durchforstet“ und im Netz verfügbar gemacht: daher ist die diesbezügliche Kritik etwas verstummt.

WS11/12: Evaluation-P1 (Diagramm, kursweise)       (Hier geht’s zur Auswertung der praktikumsinternen Umfrage)

Diesesmal haben prozentual etwas weniger Studenten als üblich an der Evaluation teilgenommen.

Die Hauptkritik am Praktikum geht natürlich wieder gegen den hohen erforderlichen Arbeitsaufwand. Es wird argumentiert, dass das Praktikum mit 6 ECTS Punkten weniger einbringt als eine 4+2 Vorlesung mit Übung (->8 ECTS Punkte). Ich finde es Schade, dass die „bachelorisierung“ des Studiums den Fokus der Studenten weg von den Inhaten und hin zu den Punkten lenkt. Einer hatte z.B. kritisiert, dass er im Praktikum nochmals Stoff behandeln musste, der schon abgeprüft war(!) Für manche andere ist das Praktikum aber immer noch zu oberflächlich.

An der Organisation wurde kritisiert, dass Studenten mit Gruppennummern oberhalb Gruppe-26 mehrfach mit dem Halleffekt konfrontiert wurden – dies ist tatsächlich ungeschickt und wird ab nächstes Jahr entzerrt werden.

Die Beliebtheitsskala der Versuche wird wieder mit dem bekannten Trio „Lichtgschwindigkeit“, „Schaltlogik“ und „Aeromechanik“ angeführt. „e/m-Bestimmung“, „Oszilloskop“ und vor allem „Transistorgrundschaltungen“ sind jedoch gegenüber dem Vorjahr deutlich in Ungnade gefallen. Wenn ich die Evaluationsbögen richtig interpretiere, dann werden vor allem solche Versuche als unbeliebt genannt, bei denen etwas nicht richtig funktioniert hatte, oder bei denen etwas kaputt ging. Hier spielt es natürlich eine grosse Rolle ob ein erfahrener Betreuer von Anfang an darauf achtet, dass versuchs-typische Experimentierfehler vermieden werden, und dass die Studenten zügig die einzelnen Versuchsteile abarbeiten können.

SS11:   Evaluation-P2 ( Diagramm, kursweise )

Das P2-Praktikum ist - wie schon im letzten Jahr - im Ganzen reibungsloser abgelaufen als das P1-Praktikum. Der grösste Kritikpunkt war wieder der hohe Zeitaufwand. Als zweites wurden bessere Vorbereitungsmappen gewünscht.

WS10/11:   Evaluation-P1 ( Diagramm, kursweise )

Auch diesmal wurde das Praktikum wieder als „zu zeitaufwendig“ empfunden. Ein interessanter Vorschlag war, dem hohen Zeitaufwand durch mehr ECTS-Punkte Rechnung zu tragen.

Der Transistor-Versuch ist in der Beliebtheit etwas gestiegen – offenbar sind die neuen Oszilloskope und Frequenzgeneratoren hier positiv eingegangen.

Großen Einfluss auf die Beliebtheit eines Versuchs haben aber auch die Betreuer. Deren Gesamtbeurteilung war erfreulich gut.

SS10:   Evaluation-P2 ( Kurse Mo, Di, Do ) ( Diagramm )

Das P2-Praktikum ist im Ganzen reibungsloser abgelaufen als P1 im vergangenen Semester. Man konnte sehen, das sich die Erfahrung aus P1 positiv auf die Arbeitsabläufe der Gruppen ausgewirkt hat. Insbesondere wurde fast immer der experimentelle Teil der Versuche deutlich vor Ende der Experimentierzeit abgeschlossen.
Dennoch ist der wesentliche Kritikpunkt am Praktikum-P2, dass der erforderliche Zeitaufwand als deutlich zu hoch empfunden wird.

Auch das Empfinden, dass die Apparaturen veraltert sind, konnte trotz massiver Investitionen nur geringfügig verbessert werden.

Es gab zwar wieder vereinzelt Kritik an Betreuern, aber die Gesamtbewertung für die Betreuer sieht sehr erfreulich aus.

Erfreulich ist, dass die Praktikumsziele (Kennenlernen von Messgeräten und Messverfahren, Auswerten, Fehleranalyse…) durchweg positiv beurteilt wurden.

WS09/10:   Evaluation-P1 ( Diagramm )

Einige Kritikpunkte tauchen immer wieder auf: Insbesondere wird das Praktikum als „zu zeitaufwendig“ empfunden. Die Gerätschaften werden als „veraltet“ bezeichnet. Es gab auch Kritik an manchen Betreuern, die nicht immer einen souveränen Eindruck hinterließen.

      SS09:   Evaluation-P2 ( Diagramm )

WS08/09:   Evaluation-P1 ( Diagramm )