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Evaluation des
Praktikums „Klassische Physik“ (kommentiert vom Praktikumsleiter)
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WS12/13: Evaluation-P1
(Diagramm, kursweise) Der hohe Arbeitsaufwand ist auch in
diesem Semester die am häufigsten genannte Klage. Einige Studenten schlagen
vor, die Anzahl der Versuch zu reduzieren. Auch der Wunsch nach einem
Blockpraktikum in den Semesterferien wird geäussert. Der Wunsch nach zwei
Vorbereitungsmappen pro Gruppe wird nur noch selten (einmal) genannt. Da
macht sich wohl die Schriftensammlung auf diesen Web-Seiten positiv
bemerkbar. Allerdings wurden einige Literatursammlungen als zu umfangreich
kritisiert – im Bachelor Studiengang fehlt bei vielen die Zeit um weiterführende
Literatur zu lesen. An zwei Betreuern wurde Kritik
geäussert was das Engagement angeht – diese habe ich im direkten Gespräch
weitergegeben und mir das Versprechen zur Besserung eingeholt. (-> Auch
die Betreuer können einiges im Praktikum lernen.) Im Wesentlichen gab es aber
sehr positive Kommentare zu den Betreuern. Eine ganze Reihe wurde konkret als
„gute Betreuer“ tituliert, und die Frage nach der Qualität der Betreuer wurde
mit „sehr gut“ beantwortet. In diesem Semester wurden ein dritter
Pendel- und zwei neue Elastizitätsversuche zum ersten mal in Betrieb
genommen. Beide sind sehr positiv bewertet worden. Auch ein dritter
Kreiselversuch ist neu im Praktikum. Wegen der großen Studentenzahlen wurde
der Kreiselversuch vom P2-Praktikum ins P1-Praktikum umgesiedelt und hier
wurde er auch sofort als beliebtester Versuch genannt. Er erfordert etwas
Experimentiergeschick (= nicht langweilig), die Messergebnisse stimmen recht
gut mit der Theorie überein (= ist cool) und ausserdem kann man verblüffende
Effekte beobachten (= macht Spass).
-- Auf der anderen Seite der
Beliebtheitsskala rangiert der Transistorversuch. Möglicherweise ist es im
dritten Semester noch zu früh, ein elektronisches Bauteil so detailliert
unter die Lupe zu nehmen. Allerdings zeigt die praktikumsinterne Umfrage vom
letzten Wintersemester, dass der Transistorversuch absolut gesehen nicht so
schlecht gegenüber den anderen Versuchen dasteht. |
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SS12: Evaluation-P2
( Diagramm, kursweise ) (Die Auswertung der praktikumsinternen Umfrage) Mehrere Studenten fanden das P2-Praktikum
besser als P1. Offenbar sind die Versuche „interessanter“ bzw. „näher an der
Vorlesung“. Da alle Teilnehmer ja schon durch das P1-Praktikum mit den
Abläufen vertraut waren, wurde auch der Zeitwaufwand nicht mehr ganz so
vernichtend angeprangert. Erfreulich fand ich, dass der neue
Versuch „Photoeffekt“ überwigend gut bei den Studenten angekommen ist – mir
ist natürlich klar, dass hierfür die Kürze der Durchführungszeit keine
unwesentliche Rolle spielt J. Es wurden leider auch einige (wenige)
Betreuer kritisiert mit denen ich ein persönliches Gespräch führen werde. Im
wesentlichen war man aber mit dem Engagement der Betreuer zufrieden, und die
impliziten Belobigungen werde ich weitergeben. Es ist ein interessantes Phänomen, dass die Geräteaustattung bei der
Frage nach dem Alterszustand mit
grosser Beharrlichkeit in Richtung „veraltet“ bewertet wird. Auch die
Häufigkeit der Defekte wird von den Studenten stärker empfunden als von mir
bzw. vom Technikerteam. Während leere Batterien und durchgebrannte
Sicherungen aus meiner Sicht zum Experimentieralltag gehören (und keine
„Defekte“ sind), muss ich den Ausfall des Hohlraumstrahlers in der letzten
Praktikumswoche als „grösseren Defekt“ einordnen. Im Vergleich zum Vorjahr sind
inzwischen die meisten Vorbereitungsmappen „durchforstet“ und im Netz
verfügbar gemacht: daher ist die diesbezügliche Kritik etwas verstummt. |
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WS11/12: Evaluation-P1
(Diagramm, kursweise) (Hier geht’s zur Auswertung der praktikumsinternen Umfrage) Diesesmal haben prozentual etwas
weniger Studenten als üblich an der Evaluation teilgenommen. Die Hauptkritik am Praktikum geht
natürlich wieder gegen den hohen erforderlichen Arbeitsaufwand. Es wird
argumentiert, dass das Praktikum mit 6 ECTS Punkten weniger einbringt als
eine 4+2 Vorlesung mit Übung (->8 ECTS Punkte). Ich finde es Schade, dass
die „bachelorisierung“ des Studiums den Fokus der Studenten weg von den
Inhaten und hin zu den Punkten lenkt. Einer hatte z.B. kritisiert, dass er im
Praktikum nochmals Stoff behandeln musste, der schon abgeprüft war(!) Für
manche andere ist das Praktikum aber immer noch zu oberflächlich. An der Organisation wurde kritisiert,
dass Studenten mit Gruppennummern oberhalb Gruppe-26 mehrfach mit dem
Halleffekt konfrontiert wurden – dies ist tatsächlich ungeschickt und wird ab
nächstes Jahr entzerrt werden. Die Beliebtheitsskala der Versuche
wird wieder mit dem bekannten Trio „Lichtgschwindigkeit“, „Schaltlogik“ und
„Aeromechanik“ angeführt. „e/m-Bestimmung“, „Oszilloskop“ und vor allem
„Transistorgrundschaltungen“ sind jedoch gegenüber dem Vorjahr deutlich in
Ungnade gefallen. Wenn ich die Evaluationsbögen richtig interpretiere, dann
werden vor allem solche Versuche als unbeliebt genannt, bei denen etwas nicht
richtig funktioniert hatte, oder bei denen etwas kaputt ging. Hier spielt es
natürlich eine grosse Rolle ob ein erfahrener Betreuer von Anfang an darauf
achtet, dass versuchs-typische Experimentierfehler vermieden werden, und dass
die Studenten zügig die einzelnen Versuchsteile abarbeiten können. |
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SS11: Evaluation-P2
( Diagramm, kursweise ) Das
P2-Praktikum ist - wie schon im letzten Jahr - im Ganzen reibungsloser abgelaufen
als das P1-Praktikum. Der grösste Kritikpunkt war
wieder der hohe Zeitaufwand. Als zweites wurden bessere Vorbereitungsmappen
gewünscht. |
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WS10/11: Evaluation-P1
( Diagramm, kursweise ) Auch
diesmal wurde das Praktikum wieder als „zu zeitaufwendig“ empfunden. Ein
interessanter Vorschlag war, dem hohen Zeitaufwand durch mehr ECTS-Punkte
Rechnung zu tragen. Der
Transistor-Versuch ist in der Beliebtheit etwas gestiegen – offenbar sind die
neuen Oszilloskope und Frequenzgeneratoren hier positiv eingegangen. Großen
Einfluss auf die Beliebtheit eines Versuchs haben aber auch die Betreuer.
Deren Gesamtbeurteilung war erfreulich gut. |
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SS10: Evaluation-P2 ( Kurse
Mo, Di, Do ) ( Diagramm ) Das
P2-Praktikum ist im Ganzen reibungsloser abgelaufen als P1 im vergangenen
Semester. Man konnte sehen, das sich die Erfahrung
aus P1 positiv auf die Arbeitsabläufe der Gruppen ausgewirkt hat.
Insbesondere wurde fast immer der experimentelle Teil der Versuche deutlich
vor Ende der Experimentierzeit abgeschlossen. Auch das
Empfinden, dass die Apparaturen veraltert sind,
konnte trotz massiver Investitionen nur geringfügig verbessert werden. Es gab zwar
wieder vereinzelt Kritik an Betreuern, aber die Gesamtbewertung für die
Betreuer sieht sehr erfreulich aus. Erfreulich
ist, dass die Praktikumsziele (Kennenlernen von Messgeräten und Messverfahren, Auswerten, Fehleranalyse…) durchweg
positiv beurteilt wurden. |
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WS09/10: Evaluation-P1
( Diagramm ) Einige
Kritikpunkte tauchen immer wieder auf: Insbesondere wird das Praktikum als
„zu zeitaufwendig“ empfunden. Die Gerätschaften werden als „veraltet“
bezeichnet. Es gab auch Kritik an manchen Betreuern, die nicht immer einen
souveränen Eindruck hinterließen. |
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SS09: Evaluation-P2 ( Diagramm ) |
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WS08/09: Evaluation-P1 ( Diagramm ) |