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Evaluation des Praktikums „Klassische Physik“

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WS11/12: Evaluation-P1 (Diagramm, kursweise)       (Hier geht’s zur Auswertung der praktikumsinternen Umfrage)

Diesesmal haben prozentual etwas weniger Studenten als üblich an der Evaluation teilgenommen.

Die Hauptkritik am Praktikum geht natürlich wieder gegen den hohen erforderlichen Arbeitsaufwand. Es wird argumentiert, dass das Praktikum mit 6 ECTS Punkten weniger einbringt als eine 4+2 Vorlesung mit Übung (->8 ECTS Punkte). Ich finde es Schade, dass die „bachelorisierung“ des Studiums den Fokus der Studenten weg von den Inhaten und hin zu den Punkten lenkt. Einer hatte z.B. kritisiert, dass er im Praktikum nochmals Stoff behandeln musste, der schon abgeprüft war(!) Für manche andere ist das Praktikum aber immer noch zu oberflächlich.

An der Organisation wurde kritisiert, dass Studenten mit Gruppennummern oberhalb Gruppe-26 mehrfach mit dem Halleffekt konfrontiert wurden – dies ist tatsächlich ungeschickt und wird ab nächstes Jahr entzerrt werden.

Die Beliebtheitsskala der Versuche wird wieder mit dem bekannten Trio „Lichtgschwindigkeit“, „Schaltlogik“ und „Aeromechanik“ angeführt. „e/m-Bestimmung“, „Oszilloskop“ und vor allem „Transistorgrundschaltungen“ sind jedoch gegenüber dem Vorjahr deutlich in Ungnade gefallen. Wenn ich die Evaluationsbögen richtig interpretiere, dann werden vor allem solche Versuche als unbeliebt genannt, bei denen etwas nicht richtig funktioniert hatte, oder bei denen etwas kaputt ging. Hier spielt es natürlich eine grosse Rolle ob ein erfahrener Betreuer von Anfang an darauf achtet, dass versuchs-typische Experimentierfehler vermieden werden, und dass die Studenten zügig die einzelnen Versuchsteile abarbeiten können.

SS11:   Evaluation-P2 ( Diagramm, kursweise )

Das P2-Praktikum ist - wie schon im letzten Jahr - im Ganzen reibungsloser abgelaufen als das P1-Praktikum. Der grösste Kritikpunkt war wieder der hohe Zeitaufwand. Als zweites wurden bessere Vorbereitungsmappen gewünscht.

WS10/11:   Evaluation-P1 ( Diagramm, kursweise )

Auch diesmal wurde das Praktikum wieder als „zu zeitaufwendig“ empfunden. Ein interessanter Vorschlag war, dem hohen Zeitaufwand durch mehr ECTS-Punkte Rechnung zu tragen.

Der Transistor-Versuch ist in der Beliebtheit etwas gestiegen – offenbar sind die neuen Oszilloskope und Frequenzgeneratoren hier positiv eingegangen.

Großen Einfluss auf die Beliebtheit eines Versuchs haben aber auch die Betreuer. Deren Gesamtbeurteilung war erfreulich gut.

SS10:   Evaluation-P2 ( Kurse Mo, Di, Do ) ( Diagramm )

Das P2-Praktikum ist im Ganzen reibungsloser abgelaufen als P1 im vergangenen Semester. Man konnte sehen, das sich die Erfahrung aus P1 positiv auf die Arbeitsabläufe der Gruppen ausgewirkt hat. Insbesondere wurde fast immer der experimentelle Teil der Versuche deutlich vor Ende der Experimentierzeit abgeschlossen.
Dennoch ist der wesentliche Kritikpunkt am Praktikum-P2, dass der erforderliche Zeitaufwand als deutlich zu hoch empfunden wird.

Auch das Empfinden, dass die Apparaturen veraltert sind, konnte trotz massiver Investitionen nur geringfügig verbessert werden.

Es gab zwar wieder vereinzelt Kritik an Betreuern, aber die Gesamtbewertung für die Betreuer sieht sehr erfreulich aus.

Erfreulich ist, dass die Praktikumsziele (Kennenlernen von Messgeräten und Messverfahren, Auswerten, Fehleranalyse…) durchweg positiv beurteilt wurden.

WS09/10:   Evaluation-P1 ( Diagramm )

Einige Kritikpunkte tauchen immer wieder auf: Insbesondere wird das Praktikum als „zu zeitaufwendig“ empfunden. Die Gerätschaften werden als „veraltet“ bezeichnet. Es gab auch Kritik an manchen Betreuern, die nicht immer einen souveränen Eindruck hinterließen.

      SS09:   Evaluation-P2 ( Diagramm )

WS08/09:   Evaluation-P1 ( Diagramm )